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America Center in Hamburg [Amerikazentrum Hamburg e.V.]

Wichtige Geldgeber:
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Verwandte Projekte: 
Programm für Medienkompetenz und Desinformation

Das Amerikazentrum Hamburg e.V. ist ein gemeinnütziges Kulturinstitut, das 1997 gegründet wurde, um die Arbeit des ehemaligen Amerika-Hauses in Hamburg nach dessen Schließung fortzuführen. Es fördert die deutsch-amerikanische Diplomatie durch Sprachkurse und öffentliche Programme zu Politik, Kultur und Medien. In jüngster Zeit hat sich die Arbeit auf die Informationsqualität konzentriert: Im April 2023 veranstaltete das Zentrum eine zweitägiges Programm zur Medienkompetenz und Desinformation - im Rahmen der BEST Fulbright-Reihe - mit amerikanischen und deutschen Journalisten und Wissenschaftlern, die über Propaganda, Faktenüberprüfung und die Auswirkungen von Online-Falschmeldungen sprechen. Ein früheres virtuelles Newsroom-Projekt im Jahr 2021 behandelte "Fake News und wie man sie bekämpft" für studentische Berichterstatter. Finanziell wird das Zentrum durch Mitgliedschaften, Spenden und regelmäßige Zuschüsse der US-Regierung unterstützt: Im September 2022 wird das Das US-Außenministerium vergab eine Auszeichnung zur Unterstützung eines Workshops über russische und chinesische Desinformation.

Kommentar:
Das Amerikazentrum betreibt sanfte Diplomatie durch Pädagogik. Seine Panels zur Medienkompetenz verknüpfen die transatlantische Freundschaft mit der Wachsamkeit gegenüber ausländischer Manipulation, wobei Desinformation in erster Linie als autokratischer Export dargestellt wird. Das Programm 2023 versammelte Fulbright-Absolventen und amerikanische Moderatoren, um zu erklären, wie man Quellen liest, Bilder überprüft und Schüler gegen Motive des Kremls und Pekings impft. Die Diskussion über das Versagen der einheimischen Medien oder die Anreize der Unternehmen war dünner. Die Abstammung des Zentrums als Nachfolger des Amerika-Haus-Netzwerks - Außenposten des kulturellen Einflusses im Kalten Krieg - zeigt sich in seinem Programmangebot: von Jazzabenden und Kunstausstellungen bis hin zu Workshops zur Überprüfung von Fakten im Zeitalter der Fehlinformation. Die Teilnehmerzahlen sind nicht öffentlich, so dass sich die Reichweite nur schwer einschätzen lässt, aber das Modell ist klar: Verbindung von staatsbürgerlicher Bildung und transatlantischer Vernetzung. Das Ergebnis stärkt die Beziehungen zur außenpolitischen Elite der USA und bietet dem Hamburger Publikum gleichzeitig praktische Tipps, wie man sich in einem überfüllten Medienfeld zurechtfindet.

Über die Organisation

Began content controls: 

2021

Status:
Aktiv
Durchführer
en_USEnglish

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