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William and Flora Hewlett Foundation

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Geförderte Organisationen:
Stiftung Neue Verantwortung (SNV), German Marshall Fund of the United Nations,...Alle sehen
Stiftung Neue Verantwortung (SNV), German Marshall Fund of the United States Weniger sehen

Created in 1966 by HP co-founder Bill Hewlett and his wife Flora, the Hewlett Foundation is headquartered in Menlo Park and ranks among the wealthiest private philanthropies, reporting $13.3 billion in assets and $602 million in grants awarded during 2023. Its Democracy, Rights & Governance portfolio, first assembled under Kelly Born, finances policy NGOs on both sides of the Atlantic. Die deutsche Denkfabrik Stiftung Neue Verantwortung (SNV) hat seit 2016 sechs Hewlett-Preise erhalten, insbesondere $100.000 (2017) und $50.000 (2018) für die Erforschung der Verbreitung und der Auswirkungen von Fehlinformationen, sowie $500.000 (2023) in Form einer uneingeschränkten Kernförderung. Frühere Einzelposten finanzieren die Arbeit der SNV in den Bereichen Cybersicherheit und transatlantische Digitalpolitik. Die separate Cyber-Initiative von Hewlett hat weltweit $130 Mio. bereitgestellt, um den Bereich zu stärken und die politischen Debatten über die Rechenschaftspflicht von Plattformen und staatliche Cyber-Strategien zu lenken. Hewlett hat außerdem folgende Preise vergeben $3.150.000 für das Programm des German Marshall Fund's Alliance for Securing Democracy (2018-2026), sowie insgesamt $600.000 für die Initiative für digitale Innovation und Demokratie in Form von zwei Zuschüssen (2019 und 2022). Insgesamt positionieren diese Zuschüsse Hewlett als eine führende US-Quelle der Unterstützung für deutsche und EU-Akteure der digitalen "Governance".

Kommentar:
Hewletts Ausgaben in Deutschland sind im Vergleich zu seinen US-Demokratieförderungen gering, aber strategisch bedeutsam. Indem die Stiftung 2017-18 die SNV-Fehlinformationsforschung unterstützt und 2023 eine halbe Million Dollar für die Kernförderung bereitstellt, richtet sie den politischen Diskurs in Berlin auf transatlantische Sicherheitsprioritäten aus (angebliche ausländische Einmischung, Kreml-Propaganda), während sie Deutschlands eigene NetzDG-Blockade weitgehend unanalysiert lässt. Diese Unausgewogenheit spiegelt Hewletts ideologischen Bogen wider: Die Zuschuss-Narrative betonen die "Widerstandsfähigkeit", setzen sich aber nur selten mit der Übervorteilung durch EU-Kernstaaten auseinander, die mit den geopolitischen Zielen Washingtons übereinstimmen. Die Aufsicht bleibt privat; die Entscheidungen liegen bei einem in Kalifornien ansässigen Vorstand, der ein milliardenschweres Stiftungskapital verwaltet, ohne dass der Bundestag oder das Europäische Parlament sie kontrollieren können. Das Kapital aus der Bay-Area hilft dabei, die Normen zu schreiben, die Brüssel später im Gesetz über digitale Dienste kodifiziert, und das alles über angeblich unabhängige Vermittler. Das Ergebnis ist ein von West nach Ost verlaufender Soft-Power-Kanal, der Europas Zensurregime prägt und gleichzeitig die Stiftung vor direkter politischer Rechenschaftspflicht schützt.

Über die Organisation

Began content controls: 

2017

Status:
Aktiv
Geldgeber
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