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Society for Media Education and Communication Culture (GMK)

Wichtige Geldgeber:
Bundesprogramm „Demokratie leben!“, Landesregierung von...Alle sehen
Bundesprogramm "Demokratie leben! [Demokratie leben!", Landesregierung Nordrhein-Westfalen (Deutschland), Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), "Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI)" Weniger sehen
Verwandte Projekte: 
#DigitalCheckNRW
Starke Verbindung zu: 
Toneshift – Netzwerk gegen Hass und Desinformation im Internet, digitale Chancen...Alle sehen
Toneshift - Netzwerk gegen Online-Hass und Desinformation, Stiftung Digitale Chancen (SDC), Klicksafe Weniger sehen

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) wurde 1984 in Bielefeld als Dachverband der deutschen Medienpädagogen gegründet. Die rund tausend Mitglieder aus Schule, Jugendarbeit und Wissenschaft geben die Zeitschrift Merz heraus, veranstalten jährliche Tagungen und erarbeiten Positionspapiere zur Digitalpolitik. In den Jahren 2021-24 ist die GMK Teil des vom Bund geförderten Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz; ab 2025 tauchte es im Rahmen von „toneshift – Netzwerk gegen Hass und Desinformation im Internet“ wieder auf, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendein Bündnis aus sechs Organisationen, zu dem auch HateAid und Das NETTZ gehören. GMK's Werkstätten über so genannte Fake News, Hassreden und Verschwörungstheorien für ein Publikum, das von Tutoren für Integrationskurse bis hin zu Berufsschülern reicht. Zuletzt Artikel argumentieren, dass emotionsgesteuerte Desinformation das Vertrauen der Öffentlichkeit untergräbt, und fordern eine nationale Medienbildungsoffensive anstelle von Verboten. Der Verband finanziert seine Arbeit durch Mitgliedsbeiträge, Projektzuschüsse und staatliche Aufträge; er legt die wichtigsten Daten auf seiner Transparenzseite offen. Seine Jahresbudget: 1.390.079 Euro.

Kommentar:
GMKs Mittel gegen Desinformation ist klassisch: Kritisches Lesen lehren, Lehrer ausbilden und hoffen, dass die Erleuchtung folgt. Die Methode stammt aus den 1980er Jahren, als Videorekorder Angst machten - und wurde jetzt für Telegram-Memes und KI-Stimmenklone aktualisiert. In Workshops werden Schlagzeilentricks seziert, doch die Werbemetriken, die die Empörung lukrativ machen, werden nur selten angesprochen. Als Teil des Toneshift-Netzwerks erhält GMK staatliche Unterstützung und ein lauteres politisches Megaphon, driftet aber auch in die Managersprache von "Infrastruktur" und "Best Practice" ab. Der Lehrplan bleibt voluntaristisch: Pädagogen befähigen, Reflexion fördern, dem Prozess vertrauen. Diese Haltung unterspielt die Asymmetrie zwischen Unterricht und industrieller Verstärkung. Die Papiere der GMK warnen davor, dass Fake News die Spaltung vorantreiben, behandeln die Spaltung jedoch als ein Nebenprodukt von Unwissenheit und nicht von Konflikten um politische Macht oder Reichtum. Die Assoziation bleibt pädagogisch, aber ihr Alphabetisierungsmodell tendiert zur Frömmigkeit, wenn es Algorithmen gegenübergestellt wird, die darauf ausgelegt sind, politische Desorientierung im Massenmaßstab zu monetarisieren.

Über die Organisation

Inhaltsteuerelemente gestartet: 

2018

Status:
Aktiv
Durchführer
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