Die Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) wurde 1986 gegründet und besteht in ihrer jetzigen Rechtsform seit 2007. regelt den privaten Rundfunk und seit dem Medienstaatsvertrag 2020 auch digitale Plattformen und Vermittler. As part of its portfolio, it promises that “hate comments will be reported directly to the public prosecutor’s office as part of the Hamburg initiative OHNe Hass.” Director Eva-Maria Sommer has publicly stated that the authority seeks to give “no chance for fake news and disinformation,” Sie sieht ihre Aufgabe darin, hohe redaktionelle Standards auf allen digitalen Plattformen zu gewährleisten. MA HSH's Scout-Magazin und zugehörige Workshops richtet sich auch an ein junges Publikum und behauptet, es solle lernen, Desinformation zu erkennen, während es 2025 erneut versprach maßgeschneiderte Dienstleistungen für Wähler während des Bundestagswahlkampfes. MA HSH’s enforcement and reporting actions complement its Pädagogik; im Jahr 2021 hat sie die Entfernung oder Sperrung von rund 1.700 Gegenständen sichergestellt und 58 Fälle an die Hamburger Staatsanwaltschaft weitergeleitet; im ersten Halbjahr 2022 wurden über 900 weitere Entfernungen registriert.
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Media Authority Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH)
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Kommentar:
Die MA HSH ist ein Beispiel für den erweiterten Aufgabenbereich der deutschen Medienbehörden: von der Lizenzierung von Sendern bis hin zur Regulierung der Auffindbarkeit im Internet und der Durchsetzung journalistischer Sorgfaltspflichten auf digitalen Plattformen. Ihr Anspruch, "Fake News keine Chance" zu geben, stellt eine rhetorische Verschärfung dar, die nicht auf bloße Moderation, sondern auf die Ausmerzung umstrittener oder zweifelhafter Inhalte abzielt. Pädagogische Programme wie Scout verstärken diese Ambition, indem sie junge Nutzer darin schulen, als manipulativ erachtetes Material abzulehnen, doch die parallele Durchsetzungspraxis von MA HSH verwischt die Grenzen zwischen staatsbürgerlicher Bildung und Strafmaßnahmen. Durch die direkte Meldung mutmaßlicher Hasskommentare an die Staatsanwaltschaft in Verbindung mit der automatischen Überwachung von Plattformen kann die Behörde sowohl als Zensor als auch als Kläger auftreten. Während die Zusammenarbeit mit der Polizei und den Medienhäusern als bürgerlicher Schutz dargestellt wird, ersetzt sie offensichtlich regulatorische Bevormundung durch offene Anfechtung von Ideen, ohne transparente Kriterien dafür zu liefern, wann angebliche Desinformation endet und Dissens beginnt.
Die MA HSH ist ein Beispiel für den erweiterten Aufgabenbereich der deutschen Medienbehörden: von der Lizenzierung von Sendern bis hin zur Regulierung der Auffindbarkeit im Internet und der Durchsetzung journalistischer Sorgfaltspflichten auf digitalen Plattformen. Ihr Anspruch, "Fake News keine Chance" zu geben, stellt eine rhetorische Verschärfung dar, die nicht auf bloße Moderation, sondern auf die Ausmerzung umstrittener oder zweifelhafter Inhalte abzielt. Pädagogische Programme wie Scout verstärken diese Ambition, indem sie junge Nutzer darin schulen, als manipulativ erachtetes Material abzulehnen, doch die parallele Durchsetzungspraxis von MA HSH verwischt die Grenzen zwischen staatsbürgerlicher Bildung und Strafmaßnahmen. Durch die direkte Meldung mutmaßlicher Hasskommentare an die Staatsanwaltschaft in Verbindung mit der automatischen Überwachung von Plattformen kann die Behörde sowohl als Zensor als auch als Kläger auftreten. Während die Zusammenarbeit mit der Polizei und den Medienhäusern als bürgerlicher Schutz dargestellt wird, ersetzt sie offensichtlich regulatorische Bevormundung durch offene Anfechtung von Ideen, ohne transparente Kriterien dafür zu liefern, wann angebliche Desinformation endet und Dissens beginnt.