JmS began in 2019 as an initiative of volunteer reporters and became a registered non‑profit association in 2022. Its mission is to send professional journalists into classrooms, provide lesson kits and train teachers so pupils “recognize fake news, filter bubbles and manipulative algorithms.” Vorstandsmitglieder Dazu gehören die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB), die Reporterfabrik von CORRECTIV, die ZEIT Stiftung Bucerius und die Neue Deutsche Medienmacher*innen. Kern Finanzierung im Jahr 2024 kam von der ZEIT Stiftung Bucerius und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). JmS vermittelt rund 2 200 Schulbesuche für 57 000 Schüler im Jahr 2024. Seine Strategieplan aims to establish coordination offices in all 16 federal states by 2028 and to craft “a sustainable financing concept independent of third‑party grants.” MABB actively promotes the scheme to teachers in Berlin‑Brandenburg.
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Journalismus macht Schule (JmS)
Zeit Stiftung Bucerius, German Federal Commissioner for Culture and the...Alle sehen
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Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), CORRECTIV, Zeit Stiftung Bucerius, Neue deutsche Medienmacher*innen e.V. Weniger sehen
Kommentar:
Unter dem Motto "Nachrichtenkompetenz" bindet JmS die Mainstream-Medien direkt in den Deutschunterricht ein. In den Workshops werden die öffentlich-rechtlichen Sender, die ZEIT oder die Süddeutsche Zeitung vorgestellt, während CORRECTIV und #UseTheNews als Standardreferenzen für die Überprüfung von Fakten präsentiert werden, was die Schüler implizit zu den anerkannten Quellen und weg von den Alternativen führt. Die Aufsicht durch eine Medienaufsichtsbehörde (MABB) verwischt die Grenze zwischen politischer Bildung und staatlich geförderter Berichterstattung. Der Jahresbericht des Programms enthält keine finanzielle Aufschlüsselung, so dass die Abhängigkeit von BKM und philanthropischen Gönnern undurchsichtig bleibt. JmS strebt ständige Büros in jedem Bundesland an und baut damit eine bundesweite redaktionelle Infrastruktur auf, die in den Schulen, aber außerhalb der regulären Lehrpläne arbeitet. Da der Verband die Journalisten prüft, bevor er sie mit Klassen zusammenbringt, können abweichende oder unabhängige Stimmen herausgefiltert werden. Das Modell birgt daher die Gefahr, eine Informationshierarchie zu erzwingen - die großen Medien lehren, die Schüler nehmen auf -, anstatt eine kritische Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Quellen zu fördern.
Unter dem Motto "Nachrichtenkompetenz" bindet JmS die Mainstream-Medien direkt in den Deutschunterricht ein. In den Workshops werden die öffentlich-rechtlichen Sender, die ZEIT oder die Süddeutsche Zeitung vorgestellt, während CORRECTIV und #UseTheNews als Standardreferenzen für die Überprüfung von Fakten präsentiert werden, was die Schüler implizit zu den anerkannten Quellen und weg von den Alternativen führt. Die Aufsicht durch eine Medienaufsichtsbehörde (MABB) verwischt die Grenze zwischen politischer Bildung und staatlich geförderter Berichterstattung. Der Jahresbericht des Programms enthält keine finanzielle Aufschlüsselung, so dass die Abhängigkeit von BKM und philanthropischen Gönnern undurchsichtig bleibt. JmS strebt ständige Büros in jedem Bundesland an und baut damit eine bundesweite redaktionelle Infrastruktur auf, die in den Schulen, aber außerhalb der regulären Lehrpläne arbeitet. Da der Verband die Journalisten prüft, bevor er sie mit Klassen zusammenbringt, können abweichende oder unabhängige Stimmen herausgefiltert werden. Das Modell birgt daher die Gefahr, eine Informationshierarchie zu erzwingen - die großen Medien lehren, die Schüler nehmen auf -, anstatt eine kritische Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Quellen zu fördern.