Erklärtes Ziel von HateAid ist die Wahrung der Meinungsfreiheit zum Schutz von "Demokratie" und "Menschenrechten im digitalen Raum". Die Organisation ist hauptsächlich in drei Bereichen tätig: Beratung für mutmaßliche Opfer "digitaler Gewalt", politische Lobbyarbeit auf EU-Ebene und gerichtliche Vertretung durch Klagen in der EU und in Deutschland. Die aktuelle Klageschrift besteht aus einer Klage gegen Twitter/Xdie willkürliche Suspendierung eines Nutzers wegen einer Untersuchung der Suspendierungspolitik der Plattform, und umfassendere Bemühungen, Nutzer auf Twitter/X zu sperren, die beschuldigt werden, antisemitische Kommentare abzugeben. Zuvor, im Jahr 2021, kündigte HateAid an eine Klage gegen Facebook eingereicht, um die Plattform zu zwingen, "illegale Beiträge, die mehrfach hochgeladen und geteilt wurden, zu entfernen". Zu den Förderern gehört auch das Bundesministerium der Justiz (BMJ), das HateAid in der Vergangenheit mit einem Zuschuss für das Projekt "Hass als ganzheitlicher Bedrohung begegnen" unterstützt hat, und zwar in einem Projekt, das von Januar 2020 bis Ende 2022 läuft, in Höhe von €1,033,786. HateAid wurde ein vertrauenswürdiger Flaggenleger im Juni 2025.

HateAid
Die Bemühungen von HateAid, die Nutzungsbedingungen von Twitter/X für seine Nutzer transparenter zu machen, mögen politisch neutral erscheinen, und in der Tat ist die Undurchsichtigkeit der Standards des Unternehmens für die Sperrung von Nutzern ein echtes Problem. Aber eine genauere Untersuchung der Arbeit von HateAid offenbart ein ausgeprägtes politisches Motiv, das im Widerspruch zu ihrem erklärten Auftrag steht, die Meinungsfreiheit zu schützen. Die Organisation stützt sich auf das zweifelhafte Konzept der "digitale Gewalt" - definiert als eine digitale Kommunikation, die unter anderem "emotionalen Stress" oder "Depressionen" verursacht.
The overbroad nature of this is evident in HateAid's efforts to combat alleged anti-semitism in Germany by banning accounts through recourse to Germany's notoriously broad criminal statutes prohibiting the relativization of the Judeocide. Yet in recent years especially, clearly political speech critical of Tel Aviv's war on Gaza has been banned or become grounds for criminal processes. There is no indication that HateAid has registered the very serious risks to those critical of the Israeli government posed by generic and broad bans on supposed anti-semitism.
HateAid has also notably pursued the censorship of those protesting Berlin's backing of Kiev; Sie hat den Hashtag "Kriegstreiber" als "kremlfreundliche Propaganda" eingestuft, die darauf abzielt, "die Glaubwürdigkeit von Politikern" zu untergraben, die Berlins Kriegsanstrengungen unterstützen.. Hier hat HateAid auch empfohlen, sich auf das deutsche Strafgesetzbuch zu berufen, um diese Antikriegsäußerung zu verbieten. Weit davon entfernt, die Meinungsfreiheit in der Zivilgesellschaft zu schützen, und trotz seiner potenziell nützlichen Bemühungen, Twitter/X zu hinterfragen, sollte HateAid so verstanden werden, dass es den Rechten der Obrigkeit Vorrang einräumt, ohne Kritik zu arbeiten.