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"Hard but Fair" Fact Check [Hart aber Fair Faktencheck]

Übergeordnete Organisation:
Westdeutscher Rundfunk (WDR)
Wichtige Geldgeber:
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Hart aber Fair ist eine politische Talkshow des Westdeutschen Rundfunks (WDR), einer öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalt in Deutschland und Mitglied des ARD-Konsortiums. In der Sendung wird über aktuelle Themen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert. Im Anschluss an jede Sendung führt ein spezielles Journalistenteam einen Faktencheck durch, der die Aussagen der Gäste unter die Lupe nimmt und verspricht, die in der Live-Sendung genannten Daten zu überprüfen. Dieser Faktencheck wird auf der offiziellen Website der Sendung veröffentlicht und soll den Zuschauern zusätzlichen Kontext und gegebenenfalls Korrekturen bieten.

des WDR Finanzierung stammt in erster Linie aus dem obligatorischen Rundfunkbeitrag. Diese Gebühr wird von einer gemeinsamen Einrichtung von ARD, ZDF und Deutschlandradio eingezogen. Zwar erzielt der WDR in begrenztem Umfang Einnahmen aus der Rundfunkwerbung, doch bleibt die Rundfunkgebühr seine Haupteinnahmequelle.

Kommentar:
Während die Initiative zur Überprüfung der Fakten von Hart aber Fair eine Verpflichtung zur Rechenschaftspflicht nach der Ausstrahlung widerzuspiegeln scheint, bleibt ihre Ausführung oft hinter einer echten kontradiktorischen Prüfung zurück - insbesondere wenn hochrangige Regierungsvertreter wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach auftreten. Bei der Überprüfung der Fakten neigt das Programm dazu, die Aussagen des Ministers anhand selektiver Daten zu bestätigen, wie z. B. die vergleichsweise niedrigere COVID-19-Sterblichkeit in Deutschland, während Lauterbachs widersprüchliche öffentliche Äußerungen weggelassen werden, wie z. B. seine Behauptung, dass Injektionen mehr oder weniger nebenwirkungsfrei seien (was er später widerrief).

Dies deutet auf eine respektvolle Haltung hin, die eher dem Schutz des guten Rufs als einer unparteiischen Überprüfung entspricht. Allgemeiner ausgedrückt: Als eine Produktion des WDR - einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt, die durch Zwangsgebühren finanziert wird und historisch mit dem Konsens des Establishments übereinstimmt - weist das Programm eine Voreingenommenheit gegenüber offiziellen Ansichten auf. Die Auswahl der Gäste, die Gestaltung der Debatte und die anschließenden Faktenchecks verstärken oft die Positionen der Regierung, anstatt sie zu hinterfragen. Hart aber Fair ist daher nicht davor gefeit, selbst Unwahrheiten zu verbreiten, und sein Interpretationsrahmen stellt die politischen Annahmen der staatlichen Akteure ohnehin selten in Frage. Wie bei Covid zeigt die Berichterstattung über den Ukraine-Krieg, dass Hart aber Fair bereit ist, die Erwähnung von UN-Dokumenten über Kriegsverbrechen der Kiewer Seite zu "korrigieren". eine andere Position, die sie zurückziehen musste.

Über die Organisation

Began content controls: 

2001

Status:
Aktiv
Durchführer
en_USEnglish

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