Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ist der Inlandsnachrichtendienst, der dem Bundesministerium des Innern (BMI) unterstellt ist. Es wurde 1950 gegründet und arbeitet von Köln und Berlin aus. Sein Aufgabenbereich umfasst politischen Extremismus, Terrorismus, Spionageabwehr, Geheimhaltung und Sabotageschutz, wobei er sich zunehmend mit Desinformation/Auslandsbeeinflussung befasst. Bereits im August 2015 warnte der damalige Präsident vor einer „auffälligen Zunahme russischer Propaganda- und Desinformationskampagnen, die auf die Destabilisierung der deutschen Gesellschaft abzielen, sowie vor gezielten Cyberangriffen gegen politische Parteien.“ Im Jahr 2018 trat Maßen selbst zurück und wurde 2024 wegen seiner Äußerungen zu einem fremdenfeindlichen Aufstand 2018 in Chemnitz vom BfV untersucht.
Die Personalstärke liegt im Tausenderbereich (ca. 4.500 im Jahr 2024). Der Dienst ist mehrsprachig "Bedrohung melden" Hotline und unterhält so genannte Ausstiegsprogramme für angeblichen Rechts- und Linksextremismus. Zu den jüngsten Ergebnissen gehören die Kurze Zusammenfassung des Verfassungsschutzberichts 2024 und engagiert Analysen zu russischer Spionage, Sabotage und Desinformationzusammen mit Warnungen vor die Aktivitäten der Palästina-Solidaritätsgruppen in Deutschland.
