Das Center for Media and Information Literacy (CeMIL) ist eine Einrichtung des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. CeMIL fungiert als Koordinierungsstelle für Bildungsinitiativen zur Medienkompetenz, die sich an Schüler, Pädagogen und Journalisten richten. Seine Aktivitäten werden in Zusammenarbeit mit der mabb (Medienanstalt Berlin-Brandenburg) und transnationalen akademischen Konsortien wie AREACORE (Arab-European Association for Media and Communication Researchers) durchgeführt. Mit Mitteln des Auswärtigen Amtes hat CeMIL zusammen mit der Akademie der ukrainischen Presse (AUP) das Projekt "Vermittlung von Medienkompetenz zur Bekämpfung von Desinformation" in der Ukraine mit dem Ziel, lokale Gemeinschaften vor der "destabilisierenden Kraft von Falschinformationen" zu schützen. Das genaue Datum der Gründung von CeMIL wird in den offiziellen Unterlagen nicht genannt.
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Center for Media and Information Literacy (CeMIL)
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"Vermittlung von Medienkompetenz zur Bekämpfung von Desinformation" (Ukraine)
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Kommentar:
Die Ausrichtung von CeMIL spiegelt den Wandel der Medienkompetenzprogramme von liberalen pädagogischen Projekten zu Instrumenten der institutionellen Stabilisierung wider. Die Interventionen von CeMIL, die als staatsbürgerliche Bildung und Berufsausbildung konzipiert sind, zielen auf die Wiederherstellung des öffentlichen Vertrauens in den Journalismus und die Eindämmung der populistischen Skepsis gegenüber den Mainstream-Medien ab. Die Tatsache, dass Lehrer als Schlüsselakteure in diesem Prozess und Journalisten als Subjekte, die ihre Glaubwürdigkeit wiederherstellen müssen, dargestellt werden, unterstreicht den heilenden Charakter der Initiative. Die Partnerschaften des Zentrums mit etablierten Medien und Aufsichtsbehörden festigen seine Ausrichtung auf etablierte Institutionen. CeMIL behauptet, analytische Fähigkeiten zu fördern, obwohl es keine öffentliche Auseinandersetzung mit der politischen Ökonomie der Massenmedien oder den Bedingungen, die das öffentliche Vertrauen in sie untergraben, erkennen lässt. Die Analyse der Medien-"Inhalte" bleibt sicher innerhalb der Grenzen von Form und Darstellung und vermeidet Fragen des Eigentums, der Agenda und der Ideologie. Damit folgt CeMIL der allgemeinen akademischen Tendenz, die öffentliche Unzufriedenheit als technisches Versagen und nicht als spezifisch politische Entwicklung zu behandeln.
Die Ausrichtung von CeMIL spiegelt den Wandel der Medienkompetenzprogramme von liberalen pädagogischen Projekten zu Instrumenten der institutionellen Stabilisierung wider. Die Interventionen von CeMIL, die als staatsbürgerliche Bildung und Berufsausbildung konzipiert sind, zielen auf die Wiederherstellung des öffentlichen Vertrauens in den Journalismus und die Eindämmung der populistischen Skepsis gegenüber den Mainstream-Medien ab. Die Tatsache, dass Lehrer als Schlüsselakteure in diesem Prozess und Journalisten als Subjekte, die ihre Glaubwürdigkeit wiederherstellen müssen, dargestellt werden, unterstreicht den heilenden Charakter der Initiative. Die Partnerschaften des Zentrums mit etablierten Medien und Aufsichtsbehörden festigen seine Ausrichtung auf etablierte Institutionen. CeMIL behauptet, analytische Fähigkeiten zu fördern, obwohl es keine öffentliche Auseinandersetzung mit der politischen Ökonomie der Massenmedien oder den Bedingungen, die das öffentliche Vertrauen in sie untergraben, erkennen lässt. Die Analyse der Medien-"Inhalte" bleibt sicher innerhalb der Grenzen von Form und Darstellung und vermeidet Fragen des Eigentums, der Agenda und der Ideologie. Damit folgt CeMIL der allgemeinen akademischen Tendenz, die öffentliche Unzufriedenheit als technisches Versagen und nicht als spezifisch politische Entwicklung zu behandeln.